Stinkende Socken Bombenalarm im U-Bahnhof Seestraße

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21. März 17 – „Sirenen aus allen Richtungen“, sagt ein aufgeregter Informant am Telefon. „Alles Blau hier am U-Bahnhof Seestraße. Die sind mit Maschinenpistolen bewaffnet und sperren einseitig die Müllerstraße.“ Es ist Freitag gegen 19.00 Uhr. Alle Eingänge des U-Bahnhofes werden dicht gemacht. Der Zugverkehr kommt zum Erliegen. Sprengstoffspezialisten laufen die Treppe am Tunnel-Eingang Brüsseler Straße runter, während oberhalb Fahrgäste abgewiesen werden mit der Info: “Uns wurde ein verdächtiger Gegenstand gemeldet.

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“Fast zwei Stunden dauert die Aktion. Dann gibt es Entwarnung. „Es ist alles ok“, sagt der Sprengstoffspezialist und gibt den auffallend hoch dekorierten älteren Beamten eine Erklärung. Allgemeine Erheiterung macht sich breit. Ein Polizist trägt einen Farbeimer zum Wagen. Auf bitten lüftet er den Deckel, der vor der Untersuchung den Eimer luftdicht verschlossen hatte. Jetzt ist ein Teil herausgebrochen und er liegt lose auf. Drinnen stehen Arbeitsschuhe, wahrscheinlich mitsamt der dazu gehörenden Socken.

„Aber die BVG hat uns doch gesagt, – wir sollen mal aufräumen“, berichtet ein Bahnmitarbeiter in rot-weißer Reflexionsweste etwas schuldbewusst. Womöglich gab es Chaos in der Arbeiterloge. Anstatt zu schwappen, wie es sich für Farbe in einem Eimer gehört, klapperte es verdächtig im Behälter. Der Arbeiter, der seine Socken luftdicht verpackte, wusste wohl warum.

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