Sternschnuppennacht über Berlin

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In der Nacht des 12. Augusts beschert der Meteoritenschwarm der Perseiden ein regelrechtes Sternschnuppenfeuerwerk über Berlin. Bis zu 100 Sternschnuppen können pro Stunde beobachtet werden, vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Das kommt über Berlin leider zugezogen wolkig daher.

Vielleicht ergibt sich noch aufklarendes. Dann wäre zwischen 2 und 4 Uhr, also in der Morgendämmerung laut Astronomen die beste Zeit, weil sich Beobachter dann den Sternen aufgrund der Erdrotation entgegen drehen.

Während bei uns der Fall der Sterne mit Glückswünschen verbunden wird, gilt der Sternenregen in anderen Regionen eher als unheilvoll oder beängstigend. Bei Steppenbewohnern in der Mongolei zeigen sich in Sternschnuppen die Seelen der Verstorbenen auf ihrer Reise ins Jenseits. Der Tip von Berliner Sternenguckern, sich im Freien flach auf den Boden zu legen, würde bei Ureinwohnern auf den Andamanen-Inseln blankes Entsetzen hervorrufen. Sie sehen in den Sternenschnuppen Fackeln, mit denen böse Geister Jagd auf Menschen machen, wenn sich diese unvorsichtigerweise nachts im Freien aufhalten.

Noch eine Hürde müssen Berliner Schnuppenjäger meistern: Sie sollten sich beeilen, wenn sie überhaupt in dieser Nacht einen fallenden Stern erblickten. Denn erfüllen wird sich ihr Wunsch nur, wenn er komplett bis zum Ende des Verglühens gedacht wurde.

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