Rosa Parks Haus im Soldiner Kiez

 

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Rosa Louis Parks war eine schwarze Bürgerrechtsikone, die im Bus nicht für einen Weißen aufstehen wollte. Für den Akt des Widerstandes gegen die Rassendiskriminierung in den USA musste sie in Alabama 1955 ins Gefängnis und löste mit Unterstützung von Martin Luther King den „Busboykott von Montgomery“ aus, der auch den Beginn der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA markierte.

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Vor den Attacken aufgebrachter Rassisten floh Rosa Parks nach Detroit. Zwei Jahre lang lebte sie dort in dem Haus, das der Künstler Ryan Mendoza vor dem Abriss bewahrte, denn nach ihrem Tod in 2005 wollte niemand das Haus erhalten. Rosas enttäuschte Nichte verschenkte es an den Künstler Ryan Mendoza, der es zu seinem Wohnsitz nach Berlin transportierte. Zwei Jahre dauerte der Wiederaufbau der geschichtsträchtigen Behausung. Am 8. April ab 14.00 Uhr wird bis in die Nacht in der Wriezener Straße 19 die Fertigstellung des Hauses gefeiert. Es wird von außen zu besichtigen sein. In dem vorgelagerten Galeriegebäude wird Künstler Ryan seine Bilder ausstellen, über deren Erlös seine Aktivitäten finanziert werden.

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08.-15.04.2017 – Wriezener Str. 19 – 13359 Berlin

Öffnungszeiten:
08.04.2017: 14 bis 17 Uhr, 20 bis 22 Uhr
09.04.2017: 16 bis 22 Uhr
28.04.2017: 18 bis 22 Uhr
29.-30.04.2017: 14 bis 22 Uhr

Eintritt frei

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