Reihenweise böswillige Fehlalarme und eine Brandstiftung Soldiner Straße

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18. März 2017 – Seit über einer Woche wird die Feuerwehr mit Falschmeldungen in die Soldiner Straße gelockt. Bis zu drei mal am Tag und das mittlerweile täglich. Als angebliche Brandherde werden mehrstöckige Wohnhäuser an der Ecke Prinzenallee angegeben. Jedes mal wenn die Löschzüge eintreffen wird die Straße gesperrt. Mit ausgefahrener Drehleiter leuchten Feuerwehrleute in dunkle Fenster, Dächer werden überprüft und Nachbarn befragt. Die sind mittlerweile genervt. Die Kinder kommen nicht zur Ruhe, denn oft werden die böswilligen Fehlalarme spät in der Nacht ausgelöst. Heute schallten die Sirenen das erste Mal am Nachmittag und dann um 23.00 Uhr durch den Soldiner Kiez. Wie immer Fehlalarme. Kurz nachdem die Feuerwehr abgezogen war, dann der nächste Alarm gegen 24.00Uhr. Jetzt haben der oder die Täter den Bogen überspannt, denn es wurde tatsächlich im Kellerbereich gezündelt. Verletzt wurde zum Glück niemand, aber der Hausflur ist bedeckt mit einer Rußschicht. Der beißende Geruch bleibt noch lange in der Luft. Die freigesetzten Giftstoffe verursachen Kopfschmerzen und reizen die Atemwege.

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Vermutlich liefern sich irgendwelche Kindsköpfe hier ein Katz und Maus Spiel auf Kosten der Nachbarschaft und der Feuerwehr, „die woanders dringend gebraucht werden könnte“, schimpft eine ältere Frau.
„Wir können über die Hintergründe nur spekulieren, aber wir sind nah dran an der Geschichte“, sagte ein Polizist vor Ort. Ein Hubschrauber kreiste in der Nacht über dem Sodiner Kiez. Wenn die geschnappt werden wird es böse enden. Denn jetzt kommt zur Rechnung für die Einsätze auch noch eine Brandstiftung auf die Anklageliste.

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