„Nicht kürzen, ist nicht genug“ Die Forderung: 1,25 Mio. € jährlich für Jugendangebote mehr

Jugendliche im soko

Die beiden Mädchen schwärmen vom Soko

„Die ganze Jugendarbeit in Mitte ist auf den Beinen und sammelt fleißig Unterschriften ein. Dabei bekommen wir in Gesprächen viel Zuspruch….“, berichtet Mandy Dewald, die Leiterin vom Jugendclub „soko“ in der Koloniestraße im Soldiner Kiez.

Kaum zu glauben – Für das gesamten Haus mit immerhin 5 Etagen und einem Hof stehen nur zwei bezahlte Vollzeitkräften zur Verfügung. „Zwischen 40 bis 60 Kinder und Jugendliche nutzen täglich die Räumlichkeiten und die vielfältigen Angebote. „Teamarbeit hier im Haus ist, wenn wir uns den ganzen Tag nicht sehen“, sagt Mandy.

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.Im Video: Besuch im Jugendclub Soko – Mandy Dewald im Interview

Seit vielen Jahren sind die Einrichtungen in Berlin Mitte mit den Folgen der bezirklichen Unterfinanzierung konfrontiert. „Unsere Einrichtungen leiden unter chronischem Personalmangel und sind zum Teil in einem maroden Zustand…“, beschreibt T- REST, das neu gegründete soziale Netzwerk Berlins die Situation. Die Netzwerker wollen das nicht mehr widerspruchslos hinnehmen. 

Protestaktion für mehr Föerderung der Jungendarbeit

Gefordert werden 1, 25 Mio. € jährlich

Zusammen mit Kindern und Jugendlichen stattete man den Politikern der BVV Mitte im September einen Protest- Besuch ab und ließ Luftballons mit Forderungen aufsteigen. Mit der jetzt in Umlauf gebrachten Unterschriftenliste wollen die zusammengeschlossenen Jugendeinrichtungen den Druck erhöhen. Gefordert werden 1, 25 Mio. € jährlich für zusätzliche Angebotsstunden, für  notwendige Grundausstattung vorhandener Jugendeinrichtungen und auch zur Schaffung fehlender oder in der Vergangenheit gestrichener Jugendangebote. Am 21. September werden die Listen an die Bezirksverordnetenversammlung übergeben.

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Kinder- und Stadtteiltreff „frisbee“ in der Koloniestraße 129

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Im Soldiner Kiez liegen Listen zum Unterschreiben im Kindertreff „frisbee“ in der Koloniestraße 129 aus. Von 13.00 bis 18.00 Uhr ist dort geöffnet. Gleich nebenan im Büro des Quartiersmanagement kann auch vormittags unterschrieben werden.

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