„Moabit hilft“ ruft zu Sachspenden für Flüchtlinge auf

Internetadressen „Berlin Hilft!“ – „Moabit hilft“ – Wedding Hilft 

„Berlin Hilft!“ -> Netwerk-Webseite, auf der viele Berlin-Hilfen, Infos und Bedarslisten aufgelistet sind -> auf facebook

Spendenbedarfsliste “ Moabit Hilft!“  -> Bedarfsliste

Spendenbedarfsliste „Wedding hilft!“ -> Internetseite

facebook Unterstützer – Gruppe mit schnellen aktuellsten Infos: -> UnterstützerGruppe 

„Wedding Hilft“ -> Internetseite und aktuellere -> facebookseite

„Moabit Hilft!“: -> Internetseite  und aktuellere -> facebookseite

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Berichterstattung

letztes UPDATE 28. Jan. 16

28.Jan. – Dirk V. entschuldigt sich – der Tod am Lageso war gelogen -> Die Entschuldigung und die Hintergründe

27.Jan.- „Moabit Hilft! schreibt Erklärung zur angeblichen Falschaussage von Helfer Dirk V., der mitgeteilt hatte, dass er Zeuge des Todes eines Syrischen Flüchtlinges gewesen ist. -> Die Preseerklärung

2.Dez.15 – “Moabit Hilft!” distanziert sich von pauschalisiertem Nazi-Vorwurf auf Protestveranstaltung.
Auf einer Kundgebung vor dem LaGeSo-Gelände bei dem 400 Menschen gegen die menschenunwürdigen Zustände protestierten, hatte eine Rednerin einer anderen Organisation die Security-Mannschaft pauschal als Faschisten und Neonazis bezeichnet. -> Zur Erklärung auf SKK

1.Dez. –  Bei regennassem Wetter protestierten 400 Menschen vor dem LaGeSo. Die Ehrenamtlichen schaffen es nicht mehr die menschenunwürdigen Missstände auszugleichen. Sie fordern Sofortmaßnahmen.  -> Zum Artikel mit Fotoreportage

17.Okt. – Gasthörer-Programm für Asylsuchende an der TU-Berlin. Einige Universitäten und Fachhochschulen haben Angebote für Flüchtlinge (inkl. freie Nutzung der Infrastruktur) organisiert. Bei der Allgemeinen Studierendenberatung kann man sich melden -> Infos hier

16. Oktober – Soldiner Kiez Kurier besuchte das LaGeSo und dokumentierte eine Auseinandersetzung im Essenszelt. Diana von „Moabit Hilft!“ kommentierte die Situation. In der Videoreportage werden Interviews und Redebeiträge von einer Protestkundgebung gezeigt, in denen schon vor Monaten Forderungen genannt wurden, die bis heute nicht erfüllt sind.

-> zum Artikel auf Soldiner Kiez Kurier

Die Videoreportage auf Soldiner Kiez Kurier you tube:

10. Oktober – die Situation in der LaGeSo eskaliert weiterhin. „Moabit Hilft!“ veröffentlicht einen -> Brandbrief auf ihrer Webseite und ruft zur Demonstration auf – Motto: „Es reicht“. Treffpunkt Samstag 17. Oktober 15.30 Uhr Rotes Rathaus -> zur facebook-Veranstaltungsseite

Fotografen und Schreibende werden gebeten für ein „Buch der Schande“, das zur Demo fertig gestellt werden soll, Berichte und Fotos einzusenden.

4. Oktober – „Es gibt hier jeden Tag ein Messer“, sagt die Pressesprecherin von „Moabit Hilft! Diana vor Ort. Während einer Reportage von Soldiner Kiez Kurier kommt es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung im Essenszelt. „Hier gab es vor zwei Tagen noch nicht einmal genug Essen für Alle“, berichtet ein ehrenamtlicher Seelsorger. „So haben sich immer die Stärksten durchgesetzt“. Eine andere Ehrenamtliche rechnet jeder Zeit mit dem ersten Toten.

24. Sept – Die Zahlen: Erneut steigen die Flüchtlingszahlen. Von Österreich wurden heute 7700, von Ungarn 8100 und von Kroatien 8500 Menschen gemeldet. In Deutschland werden 3000 neue Stellen beim Bundesamt für Migration geschaffen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Angestellten auf 6600 Beschäftgte. Der Bund wird in Zukunft die Länder und Kommunen mit Zahlungen in Höhe von 670 Euro pro Monat für jeden aufgenommenen Flüchtling unterstützen.

21. Sept. – 50 Bundeswehrsoldaten sollten ab heute auf dem LAGeSo-Gelände eingesetzt werden. Der Einsatz wurde aber nach offizieller Schreibweise wegen Registrierungsschwierigkeiten vorerst verschoben.

Die Sprecherin von „Moabit Hilft!“ Diana Henniges im Interview auf „Raio eins“zur -> aktuellen Situation

Protest gegen den neuen Gesetzesentwurf des Bundesinnenministeriums im Asylrecht stellt sich auf. -> Eine Stellungnahme von Pro Asyl

20. Sept. – Spenden für das Opferfest – Freunde der Jugend und Familie e.V ruft für das Opferfest am 24. Sept. zu Süssigkeiten-Spenden auf. Die Muslime bereiten täglich 700 Essen im Vereinshaus zu.

19. Sept. – Die Lage auf dem LaGeSo-Gelöände verschäft sich (Wochenrückblick von einer Helferin vor Ort)  – Es vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht die Polizei holen muss zw. geholt wird. „Man hat das Gefühl, das Gummiband reißt bald und wenn es dann zurückschnellt, dann können wir einpacken,“ schreibt eine ängstlich besorgte Helferin. Menschen protestierten. Zwei Männer stiegen verzweifelt auf einen Balkon im zehnten Stockwerk und wollten springen. Ein 3 jähriges Kind musste reanimiert werden. Neuer Rekord: 46 Tage warten auf die Papiere. Der Platz vor dem LaGeSo ist überfüllt mit ca 2000 Menschen. Es kommt zu Versorgungsengpässen mit Essen.

Indisches Restaurant spendet 2000 Essen – IKEA Lichtenberg. Schränke, Klappstühle, Spielsachen, Tragetaschen, Decken zu Schmutzabtreter, Kuscheltieren – alles dabei.

16. Sept. – Heute wird die Ankunft von 67 Flüchtlingen gegen 12.30 Uhr auf dem Flughafen Schönefeld erwartet.

Jouanna Hassoun betreut seit Monaten die Flüchtlinge auf dem LaGeSo-Gelände in Moabit. Ihr Schwerpunkt lag beim Aufbau einer medizinischen Versorgungsstation. Jouanna, die Projektleiterin vom Zentrum für Migranten Lesben und Schwule (Miles) wird jetzt mit dem Landesverdienstorden geehrt.
Mehr auf Soldiner Kiez Kurier: http://wp.me/P1tS0b-6pQ

Die Interviews und Redebeiträge vor dem Haus der Senatsverwaltung auf der Kundgebung „Es ist fünf vor Zwölf Herr Czaja“ vom 26. Aug mit Jouanna Hassoun und Hans-Christian Ströbele (Grüne) -> Das Video: https://youtu.be/lc-HkGkf404

11. Sept. – Die erste Jobbörse für Geflüchtete und Arbeitgeber, die ihnen Chancen eröffnen wollen ->Infos auf Webseite

Kostenlose Rechtsberatung – Im JUP – Unabhängiges Jugendzentrum Pankow e.V, in der Florastr. 84 in Pankow. jeden zweiten Sonntag von auf Asylpolitik spezialisiertem Anwalt. Übersetzung ins arabische und englische andere Sprachen auf Anfrage. „Unglaublich, was am Sonntag an Spenden zusammen gekommen ist! Mega viele neue Gesichter waren da, haben sich kennen gelernt und ausgetauscht“, teilen die Aktivisten mit   -> infos auch auf facebook

10. Sept. – Haus für Flüchtlinge besetzt – Unter der Forderung nach Raum für selbstverwaltete Notübernachtung für Flüchtlinge und Obdachlose wurde heute Vormittag ein leer stehendes Gebäude besetzt. Das Haus in der Wegelystraße Ecke Englische Straße in der Nähe vom S-Bahnhof Tiergarten gehörte früher der Technischen Universität jetzt einem Privatinvestor.

Gegen 14h15 begann die Polizei mit der Räumung meldet Neues Deutschland. Verhandlungen verliefen ergebnislos. Die Aktivisten im Gebäude haben angekündigt, »keinen Widerstand zu leisten, aber auch nicht kooperieren« zu wollen. -> die Presseerklärung der Besetzer

9. Sept. – BZ auf ungewöhnlichen Wegen: Mit der Überschrift „Willkommen in Berlin“ hat die „B.Z.” heute eine Beilage für Flüchtlinge in arabischer Sprache veröffentlicht.

Gegendemo – Zum NPD-Aufmarsch am LAGeSO kamen 8 Asylgegner und ein beschrifteter Kleintransporter. Ca. 150 Gegendemonstranten ebenfalls beschriftet hielten dagegen.

Übersetzer gesucht – Erst serviert man die Willkommensgruppe, die bei der Ankunft der Flüchtlinge stundenlang in der Kälte ausharrten ab, jetzt will man ihre Hilfe einheimsen.Für die Schmidt-Knobelsdorf-Straße 31 in Spandau werden Übersetzer für arabisch, kurdisch, farsi oder russisch gesucht. „Dort werden noch ganz dringend Helfer auch in Sachen Sortierung und Kleiderausgabe benötigt!  Von Früh bis Spät gibt es kaum noch Helfer und jede helfende Hand wird gebraucht !!!“, meldet die Unterstüzer-Gruppe. Wen wundert das?

Zur Info:
Demonstration 12 Uhr, Moabit I: NPD-Aufmarsch am LAGeSO in der Turmstraße angemeldet, Motto: „Das Boot ist voll – Asylbetrüger abschieben“, die Polizei rechnet mit zehn Rechtsextremisten

7. Sept. – Um 2.30h treffen die ersten Busse in Spandau ein. Ohne Stop bei der Willkommensgruppe, die erst am Hauptbahnhof, dann die Nacht über in Spandau ausharrten, werden die Flüchtlinge in das Zeltlager gefahren. Wie man einen herzlichen Empfang anders organisieren kann berichtet Vice von einem -> Bahnhof in Wien 

1h50 Noch keine Busse in Spandau angekommen. „Jetzt heißt es nicht vor 2h oder 3h ist mit der Ankunft zu rechnen.

6. Sept. – 21.00h – Entgegen der Annahme die Menschen würden mit Zügen ankommen verkündet Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales über -> Twitter: Erste #flüchtlinge nach #berlin sind mit vier Bussen in München um 16.45 Uhr losgefahren. Nächsten drei folgen in Kürze. Unterstützer vom Hauptbahnhof rufen dazu auf ab 23h nach Spandau zu kommen.

11h Es gibt Informationen, dass erste Züge ab ca. 17.00h in Berlin zu erwarten sind. Einträge über Ankünfte gibt es ->hier

Mit Hilfe der Feuerwehr wurde in Spandau eine Zeltstadt für die ca. 350 aus Ungarn erwarteten Flüchtlinge errichtet. Die Anspannung das in Berlin der DB.-Sicherheitsdienst  den Willkommenspunkt der Helfer im Hauptbahnhof räumen lassen will hat sich nicht bewahrheitet. Es herrscht weiterhin Ungewissheit, wann die Flüchtlinge eintreffen. Es wurde vereinbart, dass die Bundespolizei etwa 5 Stunden vor Ankunft des Zuges die Bahnhofsmission, das DRK und das LAGeSo bzw. Sozialsenat informiert, welcher wiederum die Freiwilligen vor Ort und die Abgeordneten informieren. z.Zt. 10.00h treffen sich Unterstützer im Hauptbahnhof bei der Bahnhofsmission.

4. Sept. – Medizinische Betreuung LaGeSo läuft rund – Helfende Handwerker haben die Beiden Räume aufgebaut. Auch das medizinische Hilfspersonal ist für die kommende Woche lückenlos zusammengestellt.

Freikarten für ISTAF Berlin – Karin von „Wedding Hilft!“ hat gestern 30 von der Druckerei LASERLINE gestiftete Freikarten für das ISTAF Stadíonfest in der Flüchtlingsunterkunft an der Pankstraße übergeben. „Der Heimleiter hat sich sehr gefreut und es haben sich auch gleich Begleitpersonen bei den Ehrenamtlern gefunden“, teilt sie mit. Weitere 40 Karten verteilte sie an die Champions Ohne Grenzen“, ein Sportprojekt von und für Flüchtlinge, das weiterempfohlen werden darf.

3.Sept. – Flüchtlingsdrama Budapest – Menschen kollabieren, werfen sich auf die Gleise – Hauptbahnhof in Budapest außer Kontrolle – völlig überfüllter Zug in Richtung österreichische Grenze gestoppt.-> Infos auf Soldiner Kiez Kurier

Freiwillige, Hlfsorganisationen, Berliner Senat und Bezirke richten sich auf weiteren Andrang aktuell von Flüchtlingen aus Budapest ein. Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte: Rund 200 der 4000 Flüchtlinge, die am Dienstag nach München gereist waren, würden nach Berlin geschickt. Insgesamt seien 14 000 Flüchtlinge über Budapest nach Deutschland unterwegs. Welche Kapazitäten Berlin als Nothilfe im Eilverfahren bereitstellt -> Artikel Morgenpost

2.Sept. –  Spendengesuch: Die Alexander-Puschkin-Schule sucht für ihre unbegleitet geflüchteten Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren bis Freitag noch Schultüten -> Infos hier

„Kreuzberg hilft!“ sucht einen Friseur, der Jugendlichen die Haare schneidet -> Infos hier

1. Sept. – Für Freitag werden für Aufbauarbeiten des medizinischen Versorgungsraumes auf dem Lageso-Gelände in der Turmstraße noch Handwerker gesucht.

Eine Liste der Hilfsangebote ist nicht mehr zu erstellen. Die Angebote nehmen beträchtlich zu: Auswahl: Ein Zahnarzt in Kreuzberg bietet für Patienten mit Zahnschmerzen unabhängig von einer offiziellen Bewilligung kostenlose Behandlung an. -> Kontakt –  Ein psychotherapeutisches Beratungs- und Behandlungszentrum für traumatisierte Flüchtlinge und Überlebende von Folter und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen hilft. -> Infos hier

Die Johann-August-Zeune-Schule für Blinde und Berufsfachschule Dr. Silex hilft. Bisher vom Schulamt noch nicht registrierte blinde oder sehbehinderte Menschen sind willkommen und können dort unterrichtet werden. -> Kontakt

31. Aug. Die Übergabe an offizielle Hilfsorganisationen schreitet voran:

Der Cateringwagen wurde heute, wie gemeinsam vereinbart abgezogen. Es steht nun das Vivanteszelt auf dem Gelände. Ab morgen soll die Versorgung dann mit 3x tägl Essen gewährleistet sein. Ab Mittwoch werden Tische und Bänke geliefert. Heute entstand kurzfristig eine Versorgungslücke. Für morgen wird übergangsweise um Hilfe gebeten: ab 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr Helfer*innen im Essensbereich – 12-20.00 Uhr viele Sprachmittler.  >> tägliches Treffen: ab 9.00 Uhr am Wasserpoint.

30. Aug. – Containersiedlung in Lichterfelde eröffnet
Die Initiative Steglitz Hilft berichtet: Die Unterkunft am Ostpreußendamm wird speziell für behinderte und traumatisierte Flüchtlinge bereitgestellt.

29. Aug. – Freunde der Jugend & Familie e.V. – eine tolle Truppe – Die mehrheitlich muslimischen Frauen und Männer kochen jeden Tag für die Flüchtlinge -> Ihre facebookseite

Anti-Rassistische Demo Heute 27.Aug. 19.00 Nettelbeckplatz Wedding -> kurzer Demobericht

27. Aug. – Nach Verhandlungen mit den zuständigen Stellen wurde beschlossen, dass die ehrenamtlichen Helfer als Übergangslösung noch bis zum Wochenende in Zusammenarbeit mit der Caritas umfassende Unterstützung leisten. Die Räumung des Gebäudes von dem die Hilfe von „Moabit Hilft“ koordinerit wurde wird voraussichtlich heute abgeschlossen sein.

Zu der Kundgebung vor der Senatsverwaltung für Soziales kamen 150-200 Personen. Es wurde anerkannt, dass ein Teil der Forderungen umgesetzt wurde, aber auch auf noch bestehende Missstände hingewiesen. Besonders wurde auf die sich erkennbar häufenden Einschüchterungsversuche von Flüchtlingsgegnern hingewiesen. Ausführlicher Bericht folgt.

Auf dem Gelände der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik In Wittenau ist am Mittwoch ein Feuer in einer Turnhalle ausgebrochen. Die Feuerwehr ließ das Gebäude kontrolliert abbrennen und schütze nur noch das das Umfeld. Verletzt wurde niemand. Auf dem Gelände leben rund 900 Flüchtlinge in vier Häusern. Die Turnhalle ist 200 Meter entfernt. Auf dem Gelände sollte heute ein Sommerfest für und mit geflüchteten Menschen gefeiert werden. Die Brandursache konnte bisher nicht geklärt werden.

In der Nacht zum 27. berichtet Linda: „Die Katastrophe. Über 200 Menschen ohne Schlafplatz. Sie warten bis jetzt (22:30 Uhr), damit Privatpersonen vorbeikommen und sie bei sich zu Hause unterbringen.“  Dann um 24 Uhr nach Verbreitung der Meldung die Nachricht: Wir haben alle untergebracht bekommen. Berlin ist voll mit tollen Menschen!!!

26. Aug. – Es wird immer deutlicher – eine menschengerechte Versorgung der Neuankömmlinge auf dem LaGeSo-Gelände ist z.Zt. ohne die ehrenamtlichen HelferInnen und die Koordinationskraft von „Moabit hilft“ nicht zu machen. Die vier bereitgestellten Hauptamtlichen von Caritas erscheinen damit hoffnungslos überfordert. Auch die Ärztekammer zieht sich aus der Verantwortung zurück. Für heute stehen Neuverhandlungen an.

Bezirksbürgermeister Christian Hanke nimmt zu den skandalösen Zuständen Stellung und fordert: -> die Presseerklärung auf Soldiner Kiez Kurier

25. Aug. – Aufruf zur Demo <<Es ist fünf vor Zwölf Herr Czaja
Demo vor der Senatsverwaltung von Herrn Czaja für eine humanitäre Flüchtlingspolitik in Berlin, am Mittwoch, 26.08.2015 um 11:55 Uhr. Oranienstr. 106, 10969 Berlin -> facebookseite

24. Aug. Die Caritas bietet den HelferInnen, die mit Herz und Seele dabei waren eine Supervision an. „Moabit Hilf!“ schreibt: „Ihr alle habt viele Sachen gesehen und erlebt. Ihr seid durch Fassungslosigkeit, Freude, Trauer, Wut. Manche haben vor Ort geweint…
Wir alle müssen Erlebtes verarbeiten. Denn auch wir haben Verletzungen erlitten, innerlich, die ein Pflaster benötigen.“

23. Aug. Das mit Spenden gefüllte Haus R auf dem Lageso-Gelände wird aufgelöst. Es wird um Unterstützung gebeten.

Drohungen von rechts häufen sich. Es wird zur Vorsicht mit Daten geraten. Fremde überprüfen ob vertrauenswürdig. Fälle im chat melden.

22. Aug. – Einigung –  Nach einem Treffen aller verantwortlichen Hauptamtlichen stellt „Moabit Hilft“ die Hilfsaktivitäten weitgehend ein und übergibt an staatliche Hilfsorganisationen. -> Die Presseerklärung

21. Aug. – Das Zelt für die medizinische Notversorgung unmittelbar bei den Flüchtlingen postiert wird abgebaut. In einem festen Haus auf dem Gelände übernimmt die Caritas die medizinische Versorgung.

20. Aug. – „Moabit Hilft““ stellt klar – Arbeit von beauftragter Stiftung „Gute Tat“ ist mangelhaft. weiterhin kommt keine professionelle Unterstützung in der LaGeSO an. -> Die Klarstellung auf Soldiner Kiez Kurier

Klarstellung – In mehreren Presseorganen wurde eine Stellungnahme des Johanniter Hilfsbundes e.V. abgedruckt. Der Vorwurf der Johanniter: “Moabit Hilft” habe bei den Beschreibungen über die unhaltbaren medizinischen Zustände auf dem LaGeSo-Gelände, gelogen. -> Hier eine Klarstellung von “Moabit Hilft!” zu den Vorwürfen auf Soldiner Kiez Kurier.

Mittlerweile haben HelferInnen eine -> Netwerk-Webseite erstellt, auf der die Hilfen und Bedarfslisten für Flüchtlinge gebündelt werden. -> auf facebook

19. Aug. – Zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten, eine weitere Erstaufnahme und das kühlere Wetter bringen für die Flüchtlinge und „Moabit Hilf!“ etwas Entlastung. Presseveröffentlichungen und der unterstützende Einsatz von Politikern wie z.B. Bezirksbürgermeister von Mitte Hanke und Alev Deniz beide SPD bringen Bewegung auf der politischen Ebene. Die angebotene Hilfe von Berlinern wächst beachtlich.

17. Aug. 15 – Die Geflüchteten und „Moabit hilft!“ werden vertröstet, weiterhin erschütternde Zustände  -> Die Presseerklärung von „Moabit Hilft!“ PDF

Großer Cateringwagen von Andre und seiner Crew kommt zur Unterstützung an. Die Essenversorgung ist also erst mal gerettet.

14. Aug. 15 – Ronja und Diana von “Moabit Hilft” sind nach einer anstrengenden Woche, mit mehr als 15 Stunden Arbeit am Tag erschöpft und mobilisieren ihre letzten Reserven. Sie drohen damit die Unterstützungsarbeit einzustellen, wenn der Senat nicht endlich tätig wird.

.14. Aug. 15 – Videoreportage bei LaGeSo Berlin Moabit. SKK fragt nach. -> Der Artikel zum Film auf SKK

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13. Aug. 15 – Flüchtlingshelfer und Lageso-Leitung einigen sich

Immer wieder haben sich die freiwilligen Helfer, die seit Tagen vor dem Lageso Flüchtlinge versorgen, über mangelnde Unterstützung durch die Verwaltung geärgert. Es erging sogar ein Verbot der Essensausgabe, wegen der hygienischen Zustände vor Ort. Ein Krisentreffen brachte nun eine erste Lösung. Das rote Kreuz wird beauftragt -> Artikel auf rbb

8 Aug. 15 – Diana Henniges im Interview mit RBB. „Wir brauchen hier Unterstützung vom THW“. Zur aktuellen katastrophalen Lage vor der Flüchtlingsempfangsstelle in Moabit.

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Flüchtlingsaufkommen vor LaGeSo Berlin Foto moabit hilft sozialfotografie

Situation vor der Flüchtlingserstaufnahme in Berlin Moabit

Foto: facebook -> Fotoblog Sozialfotografie 

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„Moabit hilft“ ruft zu Sachspenden für Flüchtlinge auf

Diana Lucienne titel24.sept.13 – Als Diana Henniges auf der facebookseite „Moabit hilft“ zum Spenden für die neuen Nachbarn aufrief, erhielt sie Unterstützung aus vielen Ecken Europas. Pakete aus Stuttgart, Palma de Mallorca und Wien trafen ein. „Die Resonanz ist überwältigend und wir probieren gerade alles in die richtigen Bahnen zu lenken“, berichtet sie.

„Wir möchten die Menschen in Moabit willkommen heißen und hoffen, dass wir die hässliche Fratze der Hellersdorfer Vorkommnisse vergessen machen können.“
Zusammen mit einem Organisationsteam, das täglich mehr Zulauf erhält und offen ist für weitere Helferinnen und Helfer, wird für die Zukunft geplant. Ein Willkommensfest und eine Spieleecke wird  organisiert. Gesucht werden ehrenamtliche Unterstützer, die bereit sind die deutsche Sprache zu vermitteln.

Die 36-Jährige Mutter von einem zweijährigen Sohn hatte Kontakt zum Dachverband des Moabiter Flüchtlingsheimes, dem Arbeiter Samariter Bund aufgenommen. Gemeinsam wurde der Bedarf von Sachgütern und Spenden besprochen. In dem ehemaligen Vermessungsamt wohnen aktuell 60 Personen im Alter von 9 Monaten bis 70 Jahre. Sie sind aus dem Bürgerkriegsgeschüttelten Land Syrien geflüchtet. Die Bedingungen sind noch nicht gut, berichtet „Moabit hilft“, denn es dauert noch bis Mitte Oktober bis die Einrichtung geliefert wird. Solange müssen die Flüchtling noch in unmöblierten Zimmern wohnen und auf Feldbetten schlafen. „Da tut es gut, wenn wir noch ein paar Dinge des täglichen Bedarfs vorbeibringen, und zur Verschönerung der Lebenssituation beitragen“, sagt Diana. „Die Menschen kommen doch nur mit einem Koffer der notwendigsten Sachen an.“ Nach dem Umbau weiterer Etagen, werden insgesamt 150 Flüchtlinge in dem neuen Heim leben.

Moabit hilft Unterstuetzer text

Die Unterstützergruppe von „Moabit hilft“

Um die Spenden transportieren zu können werden händeringend Helfer gesucht, die bereit sind Waren zum Heim zu bringen, vielleicht sogar über einen Transporter verfügen.

 

 

 

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Mehr zum Thema auf Soldiner Kiez Kurier:

Moabit hilft – Willkommensfest für die neue Nachbarschaft Fotos

“Moabit hilft” – Schon am ersten Aktionstag überwältigendes Spendenaufkommen

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Wedding hilft Veröffentlichungen 

Die Video-Reportage von “Wedding Hilft” Gründungstreffen in der NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße

Artikel, Foto- und Videoreportagen

„Wedding Hilft“ interkulturelles Sommerfest Fotoreportage – 20.Jul.15

“Wedding Hilft” hat feste gefeiert Bericht mit Video – März15

“Wedding Hilft” mit Sortieraktion – Jan.15

Überwältigende Spendenfülle in Bewohner-Notunterkunft Gotenburger Straße (Dez.14)

Obdachlosenhilfe e.V. Berlin bringt Spende in die Flüchtlingsnotunterkunft Pankstraße – Nov.14

18.Nov.14 Refugees welcome – Nachbarschaftetage in der Osloer Straße lädt zu Vernetzungstreffen ein

18.Nov.14 Video in – Obdachlosenhilfe e.V. Berlin bringt Spende in die Flüchtlingsnotunterkunft Panstraße

4.Nov.14 Melike bringt warme Kleidung in die Flüchtlingsnotunterkunft

Anna bringt Spenden für Kinder in die Flüchtlings-Notunterkunft Gotenburger Straße

Erste Sachspenden treffen in der Flüchtlingsnotunterkunft Gotenburger Straße ein

„Kinder sind unsere Zukunft“ Flüchtling-Notunterkunft Gotenburger Straße sucht Übersetzer

„Wir sind über jede Hilfe für Flüchtlinge dankbar“ Manfred Nowak (Awo Mitte) im Viedo-Interview

Flüchtlinge kommen in die Gotenburger Straße – Bürgermeister Hanke infomiert Bürger (Video)

One Comment to “„Moabit hilft“ ruft zu Sachspenden für Flüchtlinge auf”

  1. So sieht aktive und gelebte Solidarität der Menschen aus. Ich hoffe sehr, dass das Schule macht und werde mit gutem Beispiel in meinem Flüchtlingsheim in der Hamburger Nachbarschaft vorangehen. Erster Schritt: WLAN bereitstellen.

    Danke.

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