Kunst-Projekt „Geteilte Städte“ geht an die ehemalige Berliner Grenze

 

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„Weil Oberndorf und Laufen vor zweihundert Jahren geteilt wurde, schauen wir uns an, wie die Situation in anderen geteilten oder ehemals geteilten Städten ist“, beschreibt die Kunststudentin Maria Schwarzmair das Projekt, dass sie gemeinsam mit der Schülerin Ensuela Baldemair in Berlin durchführte.

„Die Projektidee „geteilte städte – an die grenzen gehen“ , hat das Ziel der Auseinandersetzung mit den Faktoren Trennung, Aussöhnung, Wiedervereinigung, aber auch der einfachen Betrachtung des Themas „geteilte Städte“, berichtet Thomas Stadler aus der Grenzstadt Oberndorf zu Laufen, der die Projektidee entwickelte.

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Letztens waren die beiden Österreicherinnen an der Böse Brücke am S-Bahnhof Bornholmer Straße, dem ehemaligen Grenzpunkt zwischen Ost und West. Ein Ort mit historischer Bedeutung, denn am Tag des Mauerfalls, dem 9. November 1989 , erlangte die Brücke Weltruhm, als erster geöffneter Grenzübergang.

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„Wir haben unser blaues Seil gespannt, dass eine Grenz symbolisiert und die Menschen gefragt, ob es für sie immer noch eine Grenze gibt, berichtet Maria. „Die meisten sagen, dass man zwischen Ost und West durchaus noch Unterschiede bemerkt.“ Im ehemaligen West-Berlin würden mehr Migranten wohnen, der Osten sei eher Deutsch und gentrifiziert. „Manche sagen auch, dass für sie kein Unterschied mehr zu sehen ist.“ beschreibt Maria das Ergebnis der Umfrage. Besonder gefallen hat Ensuela die Antwort:“Nein es gibt keine Teilung mehr, das sollte ja so sein.“

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