Katastrophenalarm am Inn – Drei Orte sind komplett unter Wasser

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Im Landkreis Rottal-Inn im südlichen Niederbayern haben die Behörden aufgrund starker Unwetter den Katastrophenalarm ausgelöst. Es kam nach Dauerregen zu massiven Überschwemmungen. Besonders stark betroffen sind Simbach am Inn, Triftern und Tann. „In Triftern ist der Altbach über seine Ufer getreten. Das Wasser überschwemmte den gesamten Ortskern sowie die Zufahrtsstraßen. Mit Hubschrauber mussten Menschen von ihren Hausdächern gerettet werden“, meldet die örtliche Feuerwehr.

Die Meldung, dass 250 Kinder vom Hochwasser in einer Schule eingeschlossen und bedroht sind, wurde dementiert. „Die Schule ist hochgelegen und damit sicher. Vierzig Kinder wurden dort belassen, sie müssen die Nacht dort verbringen, weil Heimwege überspült sind“, berichtete ein Sprecher auf n-tv.

In den betroffenen Gebieten sind die Strom- und Kommunikationsleitungen unterbrochen. Es kam zu Niederschlagsmengen mit bis zu 45 Litern pro Quadratmeter. Im Normalfall ist der Fluss 2m breit. Es ist noch nicht bekannt, woher die Wassermassen plötzlich kamen. An den gemessenen Wasserständen orientiert, stiegen gegen 15.00 Uhr die Pegel sprunghaft an. Das letzte Mal, dass die Region von einer derart starken Überschwemmung heimgesucht wurde war in 1991. Verletzte sind bisher nicht zu beklagen.

Berichtsstand 1. Juni 16 17.30h

 

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