FASSADE FERTIG: DIE LOK WURDE ENTHÜLLT

marlene-jachmann-max-stock-fassade-Grüntaler-Strasse 39Seit dem 4. August fährt auf der Stettiner Trasse wieder ein Zug. Nicht auf Schienen – sondern eine Wand hinauf.

Nach einem Monat Arbeit haben die Künstler um Marlene Jachmann ihr Motiv an der Fassade des Gebäudes an der Grüntaler/Ecke Bellermann-straße fertiggestellt. Das Gerüst wurde  abgebaut. Zu sehen ist die historische Lok von Graf von Itzenplitz von 1869, die einmal auf der Strecke fuhr. „Das Motiv sollte sich auch farblich in die Umgebung einfügen“, sagt die Künstlerin. Die Wand ist daher in grünen, blauen und rötlichen Pastelltönen gestaltet worden. (Foto: Künstler Marlene Jachmann (hinten) und Max Stock)
Zwei bemalte Fassaden nah beieinander
Seit Mittwoch gibt es nun entlang der Grüntaler Straße gleich zwei Graffiti-Wände. Neben der von Marlene Jachmann dargestellten Lok steht ein paar Häuser weiter die Fassade, auf die die Kinder des Interkulturellen Mädchentreffs MÄDEA unter Leitung des Künstlers Prime Lee ihre Heldenfiguren gesprüht haben. Wenn die neue Grünanlage auf der ehemaligen Stettiner Trasse fertig gebaut ist, wird man dort flanieren und auch innehalten können – mit Blick auf zwei sehr unterschiedlich gestaltete, schöne Wände.

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Positives Feedback
Bereits während der Arbeiten haben sich in den frühen Abendstunden viele Kiezbewohner auf den Bänken auf dem Grünstreifen vor der Fassade eingefunden. Am Bauzaun um die Hausfassade hingen die Namen der Künstlergruppe um Marlene Jachmann. „Max! Rolf! Marlene!“ haben die Jugendlichen den Malern zugerufen. „Ich habe nur positives Feedback bekommen“, erzählt Jachmann und freut sich. Denn einfach war die Arbeit nicht.

Schwierigkeiten

„Eigentlich wollte ich in zehn Tagen fertig sein“, erinnert sich Marlene Jachmann. Doch der Regen kam dazwischen. Und das Vorstreichen war aufgrund der Maueroberfläche schwere Arbeit. Den Entwurf hat die Künstlerin, die Mitglied der Künstlerver-einigungKolonie Wedding im Soldiner Kiez ist, selbst entwickelt. Bei der Umsetzung haben jedoch auch ihre langjährigen Freunde und Kollegen Max Stock und Rolf Eisenburg mitgewirkt. Der Entwurf wurde auf Pappe geklebt und in Raster zerschnitten. So stand jeder der Künstler vor seinem Stück Wand und malte. (Foto: Anwohner auf der Spielfläche vor der Fassade)

Text: ka Foto: MvH

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