Erste Schärfe – Weltmeisterschaft in Berlin Wedding – brennend heiß auf den Sieg

erste deutsche schärfeweltmeisterschaft curri chili Berlin Soldiner kiez (1)In den ersten Runden im Schärfewettlauf um die inoffizielle Weltmeisterschaft schmeckt die Currywurst noch lecker. Teilnehmer berichten von einem Flashgefühl, das glücklich macht. Also gut gelaunt, denn die meisten kennen sich schon von anderen Wettkämpfen, saßen die fünfzehn Wettesser, unter ihnen auch fünf Frauen, auf langen Holzbänken beim Imbiss „Curri&Chili“ und genossen die aufsteigende Hitze. Untrainierte hätten schon bei den ersten Schärfestufen Tränen in den Augen und der Speichel würde unkontrolliert fließen.

Die Versammelten Profis aber haben wochenlang vorher begonnen sich abzuhärten. „Die wissen auch rechtzeitig wann Schluss ist“, sagt Veranstalter Frank Spieß, von der Imbissbude „Curri & Chili“ im Soldiner Kiez. Dabei ist die Schärfe im Hals noch beherrschbar. Ernst wird es, wenn der Magen vom heftigen Feuer des Wirkstoffes Captazin attackiert wird und anfängt zu rebellieren. Unter schmerzenden Magenkrämpfen, schieden nach jeder Erhöhung der Schärfestufe Wettesser aus und entledigten sich im nahen Stadt-WC der kritischen Masse.

 

„Ich bin stolz auf meinen Mann“ sagt die Ehefrau eines gut Fünfzigjährigen, der sich nach vollbrachtem Werk zum Ausruhen auf die Bank legte. „ Unter den letzten fünf zu sein, ist doch schon eine Riesenleistung.“ Berliner Meister Robert Palaszeswki landete auf dem dritten Platz. „Früher habe ich immer gezittert, wenn es hart wurde, aber dieses Mal hat mein ganzer Körper gekribbelt“, berichtete er. „Ich habe die letzte Runde nicht mehr mitgegessen, denn mir wurde schlecht. Hat ja keiner was davon wenn ich auf den Tisch kotze.“

Diana Stäcker, die Gewinnerin bei den Frauen, durfte sich  als erste ein Präsent vom Geschenktisch auswählen. Immerhin, sie hielt durch bis zur achten Runde. „Es war hart und anstrengend“ , sagte sie nach dem Wettkampf. „Ich hätte niemals gedacht, dass ich so weit kommen werde. Aber ich bin stolz auf mich, denn ich bin die schärfste Frau.“ „Letztens habe ich den ersten bei der Deutschen Meisterschaft gemacht und was steht hier drauf?“ Stephan Kühne zeigt auf die Inschrift des Siegerpokals, hebt ihn in die Höhe und lacht. „Jetzt bin ich Weltmeister!“

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