„Das Wunder vom Wedding“ im Theater 28

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.“Ich denke das wird der Kiezknaller in der Vorweihnachtszeit,“ schwärmt der Produzent und Regisseur Rolf Kemnitzer und stellt mit der Punkband „Panika“ aus dem Soldiner Kiez und einer Schauspielgruppe von einem Dutzend Darstellern das Ensemble vor. Eine Art Premiere vor der Premiere, der erste öffentliche Durchlauf des Theaterstücks wird am Freitag im Theater 28 auf die Bühne gebracht.

SW_MG_2715Passend und authentisch zum Kiez startet die Handlung mit einem Überfall von Kindern auf den Weihnachtsmann. Das ruft einen Heiligen vom Gesundbrunnen auf den Plan. Der bringt Licht in das von Dunkelheit umwehte Milieu. Schnell bilden sich kreative Gemeinschaften und entwickeln sich soziale Utopien. Die „böse Gentrifizierung“ geht zum Angriff über…

Mehr will Rolf nicht verraten, aber es erscheint kaum vorstellbar, dass die siebzig platzfindenden Zuschauer so kurz vor Weihnachten ohne ein happy end nach Hause geschickt werden – oder? Das „Wunder vom Wedding“ bleibt also vorerst ein Geheimnis, denn die Wundertüte ist noch nicht geöffnet.

Karten gibt es unter der Nummer 030 239 48 317 zu bestellen. Nachdem das Stück für die nächsten drei Vorstellungen im Januar in das Aufbau Theater nach Kreuzberg übersiedelt, wird es im Februar/März in den Soldiner Kiez zurückkommen. „Wir müssen auf jeden Fall noch einmal spielen“, sagt Rolf, „denn hier ist der eigentliche Ort der Bewegung.“

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„Das Wunder vom Wedding“ – 22.Dez. 14.00 Uhr – Theater 28 (ehemals Glaskasten)  – Prinzenallee 33 (In einer ersten Veröffentlichung wurde der Beginn der Veranstaltung mit 19.00 Uhr beschrieben. Ich bitte den Fehler zu entschuldigen und hoffe, dass Ihnen daraus keine Nachteile erwachsen sind).

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Das Prinzentheater und die Prinzenakademie

Vor drei Wochen hatte der Soldiner Kiez e.V. die Sozialarbeiterin und Theatermacherin Susanne Schultze-Jungheim zusammen mit Produzent Rolf Kemnitzer zum „Talk im Kiez“ eingeladen. Sie leiten das Prinzentheater und die Prinzenakademie und möchten mit ihrem Projekt den Soldiner Kiez zu einem Zentrum des Jugendtheaters machen.

Vorstand Stefan Höppe interviewte die beiden und fasste das Gespräch in einem hier veröffentlichten Artikel zusammen

 

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