Anschlag auf Nachtclub „Rena“ -Türkische Polizei auf falscher Fährte?

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Bei dem Anschlag in der Silvesternacht sind mindestens 39 Menschen getötet worden. Mehr als 60 Menschen wurden verletzt.

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3. Jan. 16 – Der jetzt mit Bild und Namen gesuchte angeblich Verantwortliche für den Anschlag  auf eine Silvesterfeier im Istanbuler Nachtclub „Rena“ soll nicht der Täter sein. Das meldete die russische Moskau Times und die russische staatliche Nachrichtenagentur Sputnik, berichtete N24 Reporter Christoph Wanner  heute aus Istanbul.

Im Internet und in sozialen Medien waren Paßkopien eines Mannes aus Kirgisistan verbreitet worden. Von offizieller Seite auch Selfivideos des Hauptverdächtigen. Aber der abgebildete Yahya M. hatte sich zum Tatzeitpunkt zu Hause in der Hauptstadt Bischkek aufgehalten. Das belegen auf dem Nachrichtenportal Turmush veröffentlichte Paßeinträge. Im Interview mit Turmush gab Yahya M.an, dass ihn Sicherheitsleute kurz vor seinem Abflug auf dem Ataurk Airport Istanbul verhafteten. Nach sechsstündigem Verhör konnte er seinen Abflug in die Heimat fortsetzen. Die Beamten entschuldigten sich bei ihm mit der Begründung er habe große Ähnlichkeit mit dem Foto des gesuchten Attentäters.

Die Ermittler gehen dem Sender CNN Türk zufolge davon aus, dass der Attentäter aus Kirgisien oder Usbekistan kommt. Es wir ein Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Istanbuler Atatürk-Flughafen im Juni 2016 gesehen. Dort waren die drei Selbstmordattentäter selbst offenbar Teil einer zentralasiatischen Terrorzelle. Seitdem sind die Spannungen „zwischen Ortsansässigen und der großen russischsprachigen Diaspora in Istanbul gewachsen“, berichtet die „Moskau Times“.

Bei dem Anschlag in der Silvesternacht sind mindestens 39 Menschen getötet worden. Mehr als 60 Menschen wurden verletzt.

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