Dirk Moabit hilft angeblich falschaussageDer ehrenamtliche Helfer von „Moabit hilft“ Dirk V. habe in einer Vernehmung durch die Polizei zugegeben, die Geschichte vom Tod eines Flüchtlings sei erfunden, zitierte rbb aktuell den Pressersprecher der Polizei.

Dirk V. hatte der Unterstützerin Reyna B. in der Nacht zum Mittwoch vom schlechten gesundheitlichen Zustand des 24-jährigen Syrers live per SMS berichtet. Der Flüchtling hätte eine lange Wartezeit in der Kälte vor dem Lageso hinter sich gehabt. „… er hat 39,4 Fieber, Schüttelfrost und kann nicht mehr sprechen. Ich denke, ich rufe einen Krankenwagen jetzt“, schrieb Dirk. Reyna B. versuchte ihm noch einen Übersetzer zu vermitteln, aber kurz darauf meldete Dirk aus dem Krankenwagen den Herzstillstand. Aus der Klinik kam dann die letzte Meldung: „Nein, er stirbt. kann nicht telenieren…. Er ist gerade verstorben. Ich melde mich hiermit offiziell ab.“ Seitdem war Dirk nicht mehr erreichbar. Sein facebookprofil ist gelöscht.

Berichterstatter finden keine Hinweise

Die Unterstützerin informierte daraufhin die facebookgemeinschaft von „Moabit Hilft!“. Die Nachricht wurde mit Entsetzen aufgenommen und entzündete eine Welle des Protestes. Erste Zweifel kamen auf, als der Tagesspiegel berichtete, dass es keine Hinweise zum Tode des jungen Syrers gäbe. Weitere Zeitungen konnten keine Hinweise recherchieren. Der Helfer habe auch begründet, warum er das getan hat, erklärte Polizeisprecher Redlich nach der polizeilichen Befragung in seiner Wohnung. Das solle er jedoch selbst erklären.

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