130 Rechte demonstrierten in der Nähe des Anschlagortes – 800 hielten dagegen

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Zwei Tage nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz standen sich am 21. Dezember eine rechte Allianz und Gegendemonstranten des “Berliner Bündnis gegen Rechts” nur unweit des Anschlagortes gegenüber. Die Polizei hatte durch Absperrmaßnahmen die beiden Gruppierungen bis auf Ruf- und Sichtweite getrennt. 

Unter dem Motto “Wache auf – Handeln statt klagen” – “Grenzen dicht machen” protestierten ca. 130 Personen (Polizeiangabe) gegen die Flüchtlingspolitik der Regierung und benannten Bundeskanzlerin Angela Merkel als Hauptveranwortliche für die Geschehnisse der letzten Tage.

Denen gegenüber waren rund 800 Menschen dem Aufruf des “Berliner Bündnis gegen Rechts” gefolgt. Mit hochgehaltenen roten Herzen, Pfiffen und Buhrufen protestierten sie gegen die Redebeiträge der rechten Allianz und forderten „Solidarität, Toleranz, Liebe“. In mehreren Wortbeiträgen wurde der Vorwurf geäußert, die Allianz würde den Anschlag für ihre Politik instrumentalisieren.

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